Wir sind der VBE
Der Verband Bildung und Erziehung ist der bildungspolitische, gewerkschaftliche Interessenverband und setzt sich aktiv für die Interessen seiner über 18.000 Mitglieder allein in Baden-Württemberg ein.

Wir vertreten die Interessen von Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern, Pädagogische Assistentinnen und Assistenten, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern und setzen uns für Studierende ein. Ebenfalls für die Belange von Pensionärinnen und Pensionäre, aber natürlich auch Rentnerinnen und Rentner. Aus allen Bereichen der Bildung finden Beteiligte und Interessierte zu uns.
Der VBE setzt sich auf Landesebene für die Interessen von 80.000 beschäftigten Lehrerinnen und Lehrern aus der Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real-, Sonder- und Gemeinschaftsschule ein, wobei über 18.000 durch freiwillige Mitgliedschaft dem VBE stark verbunden sind. Auf Bundesebene sind dies 164.000 Mitglieder.
Der VBE ist Mitglied des Deutschen Beamtenbundes (dbb) und ist mit Abstand der größte Berufsverband im Bildungsbereich innerhalb des dbb. Gemeinsam mit dieser Spitzenorganisation vertritt er die gewerkschaftlichen und bildungspolitischen Interessen seiner Mitglieder und bildet eine starke Gemeinschaft.
Satzung und Verbandsleitung des VBE Baden-Württemberg
Was wollen wir? – Die Ziele des VBE Baden-Württemberg
Der VBE ist sich bewusst für seine Verantwortung für das Gemeinwohl. Seine Mitglieder tragen zum Wohle der Gesellschaft bei. Der VBE strebt nach einer zukunftsorientierten Bildungspolitik und genauso nach Nachhaltigkeit in der baden-württembergischen Bildungslandschaft.
Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs wird vor allem von den richtigenRahmenbedingungen für Bildung beeinflusst. Baden-Württemberg braucht bildungspolitische Rahmenbedingungen, die eine professionelle Ausübung des Lehrer- und Erzieherberufs gewährleisten. Genauso werden gesellschaftliche Rahmenbedingungen benötigt, die die Anerkennung dieser Profession stützen. Lehrerinnen und Lehrer benötigen pädagogische Freiheiten, aus einer sozialen Sicherheit heraus.
Wir erleben viele Veränderungen. In diesem politischen, sozialen und wirtschaftlichen Prozess sind Bildung und Erziehung von fundamentaler Bedeutung. Gefordert ist eine Bildungspolitik, die Lebensqualität, berufliche Perspektiven, sowie ökologische und ökonomische Verantwortlichkeit als Grundlage hat. Bildung und Erziehung sind in der Pflicht, das kulturelle Erbe zu wahren und eine menschliche Gesellschaft mitzugestalten. Bildung und Erziehung umfassen
- eine allgemeine und berufliche Qualifikation und
- die Hinführung zu verantwortungsbewusstem Handeln und zu Solidarität.
Schulpolitische Ziele
Für den VBE sind pädagogische Zielvorstellungen wichtiger als schulorganisatorische Fragen, deren Bedeutung der VBE aber keinesfalls unterschätzt.
Die wesentlichen Zielvorstellungen sind:
- die individuelle Förderung von Begabung und Intelligenz
- eine angemessene Leistungsforderung
- eine hohe Bedeutung der sozialen Erziehung
- eine Stärkung der erzieherischen Komponente
- die Gleichwertigkeit der Schularten und Lehrämter
- die Schwerpunkte Umwelt-, Friedens-, Gesundheits- und Werteerziehung.
Folglich hält der VBE das dreigliedrige Schulwesen für eine mögliche, aber nicht die einzige Schulorganisationsform. Baden-Württemberg befindet sich im Wandel.
Andere Modelle können regional ebenfalls die Zielvorstellungen verwirklichen.
Ziele für Lehrer:
TOP-Ziele: Bessere pädagogische Rahmenbedingungen und Wertschätzung des Lehrerberufs.
Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs wird vor allem von den richtigen Rahmenbedingungen für Bildung beeinflusst.
Der VBE fordert für Lehrerinnen und Lehrer:
- den Beamtenstatus als Regelbeschäftigungsart
- eine 10-semestrige Lehrerausbildung auch für GS-Lehrkräfte
- einen 18-monatigen Vorbereitungsdienst
- die Gleichwertigkeit der Lehrämter, auch in der Alimentation
- Arbeitszeitgerechtigkeit bei den Deputaten.
Der VBE gestaltet die baden-württembergische Bildungslandschaft aktiv mit. Wir sind die Stimme der gesamten Lehrerinnen und Lehrer. Der VBE setzt sich ein, im Bereich der Tarifpolitik und verleiht seinen Mitgliedern in der öffentlichen Debatte Gewicht. Der VBE vertritt für seine Mitglieder zielgerichtet die Interessen im bildungspolitischen Willensbildungsprozess – gegenüber Legislative und Exekutive, gegenüber Mitanbietern, gesellschaftlichen Gruppen und in der Öffentlichkeit.
Die vom gemeinsamen Willen getragenen Entscheidungen haben als Stimme und Meinungsäußerung der baden-württembergischen Pädagoginnen und Pädagogen en ein besonderes Gewicht in der bildungspolitischen Diskussion. Der VBE spricht mit einer Stimme und vertritt die gemeinsamen Petitionen geschlossen. Das macht die Interessenvertretung des VBE erfolgreich. Konsens und Geschlossenheit innerhalb des VBE sind möglich, weil sich die Mitglieder in den Positionen wiederfinden, weil sie an ihrer Entwicklung im Prozess einer intensiven und offenen Meinungsbildung teilhaben und sich damit identifizieren.