Das Kultusministerium hat heute die Anmeldezahlen zum Schuljahr 2025/2026 veröffentlicht.
Der VBE-Landesvorsitzende Gerhard Brand sagt: „Wenn fast jeder fünfzehnte aller Schülerinnen und Schüler an die Haupt- und Werkrealschule wechselt, ist dies ein klarer Hinweis, dass die Schulart ihre Berechtigung im Gefüge der Schulen hat. Noch deutlicher wird dies, wenn wir berücksichtigen, dass es ab Klasse 7 stets einen hohen Zulauf an Kindern gibt, die von der Realschule oder vom Gymnasium multilateral an die Werkrealschule wechseln. Wir sehen außerdem, dass die Gemeinschaftsschulen und Realschulen auf stabilem Kurs sind und dies trotz des kommenden G9. Auch dies demonstriert uns, dass die Schullandschaft in Baden-Württemberg so aufgestellt ist, dass wir den Anforderungen gerecht werden können.“
Der stellvertretende Landesvorsitzende Dirk Lederle ergänzt: „Insgesamt wechseln mehr Schülerinnen und Schüler in die Sekundarstufe 1 als aufs Gymnasium. Dies ist ein deutliches Signal dafür, welche Schularten vorrangig mit Finanzmitteln und Ressourcen auszustatten sind. Zuletzt sind die Gymnasien auch im Zuge von G9 stark begünstigt worden. Für die neuen Innovationselemente Informatik, KI und Medienbildung erhalten sie beispielsweise zusätzliche Mittel, während die Schulen der Sekundarstufe 1 leer ausgehen und die Umsetzung durch eine Umverteilung ihrer Mittel stemmen müssen. Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit gehen anders.“